NJ40-FP-SN-P1: Präzise Objekterkennung für industrielle Automatisierung
Der induktive Näherungssensor NJ40-FP-SN-P1 mit 40 mm Durchmesser und NAMUR Öffner (NC) Funktionalität ist die ideale Lösung für alle Anwender in der industriellen Automatisierung, die eine zuverlässige und präzise Objekterkennung unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen benötigen. Dieser Sensor schließt die Lücke, wo mechanische Schalter an ihre Grenzen stoßen und bietet eine verschleißfreie sowie kontaktlose Detektion von metallischen Objekten. Speziell entwickelt für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen oder bei extremen Temperaturen, garantiert er unterbrechungsfreie Prozesssicherheit.
Unvergleichliche Zuverlässigkeit und Präzision
Der NJ40-FP-SN-P1 unterscheidet sich von Standardnäherungssensoren durch seine robusten Bauweise und die zertifizierte Eignung für Zone 2 und Zone 22 gemäß ATEX-Richtlinie. Dies ermöglicht den sicheren Einsatz in Umgebungen mit potenziell explosiven Gas- oder Staubatmosphären. Die NAMUR-Schnittstelle (EN 60947-5-6) sorgt für eine standardisierte Anbindung und Kompatibilität mit vielen SPS-Systemen und Sicherheitsschaltungen. Die Öffner-Funktion (NC) bedeutet, dass der Ausgang stromlos geschaltet wird, wenn kein Objekt erkannt wird, und bei Detektion eines Objekts Strom führt. Dies ist ein entscheidender Vorteil in sicherheitsrelevanten Applikationen, da es im Falle eines Leitungsbruchs oder Stromausfalls einen definierten Sicherheitszustand gewährleistet.
Herausragende Merkmale und Vorteile
- Verschleißfreie Detektion: Durch die induktive Wirkungsweise gibt es keinen physischen Kontakt, was zu einer nahezu unbegrenzten Lebensdauer führt und Wartungsintervalle reduziert.
- Hohe Schaltfrequenz: Ermöglicht die Erfassung schneller Bewegungen und die Integration in hochdynamische Produktionsprozesse.
- Großer Erfassungsabstand: Der 40 mm Durchmesser des Sensors ermöglicht einen robusten Erfassungsabstand, der Toleranzen bei der Positionierung von Objekten ausgleicht.
- Robustes Gehäuse: Gefertigt aus hochwertigen Materialien für Beständigkeit gegenüber aggressiven Medien, Vibrationen und mechanischer Belastung.
- ATEX-Zertifizierung: Sicherer Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen (Zone 2 und 22), was die Einhaltung strengster Sicherheitsvorschriften gewährleistet.
- NAMUR Standard: Nahtlose Integration in bestehende Automatisierungslandschaften und Verwendung von standardisierten Sicherheitskomponenten.
- Hohe Schutzart (IP67/IP68): Bietet Schutz gegen das Eindringen von Staub und Wasser, essenziell für den Dauereinsatz unter widrigen Bedingungen.
- Indikator-LED: Visuelle Rückmeldung über den Schaltzustand erleichtert die Inbetriebnahme und Diagnose.
Technische Spezifikationen im Detail
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Produkttyp | Induktiver Näherungssensor |
| Modellbezeichnung | NJ40-FP-SN-P1 |
| Bauform | Zylindrisch, M40 |
| Schaltfunktion | Öffner (NC) |
| Schaltprinzip | Induktiv |
| Anschlussart | NAMUR (EN 60947-5-6) |
| Erfassungsabstand (Sn) | 15 mm ±10% |
| Einbauart | Bündig oder nicht bündig einbaubar |
| Schaltpunktabweichung | < 10% des Sn |
| Wiederholgenauigkeit | < 5% des Sn |
| Temperaturdrift | < 10% des Sn |
| Versorgungsspannung | Speziell für NAMUR-Schnittstelle ausgelegt (oft extern über NAMUR-Interface-Modul) |
| Max. Ausgangsstrom | Speziell für NAMUR-Schnittstelle ausgelegt |
| Leerlaufstrom | Speziell für NAMUR-Schnittstelle ausgelegt |
| Schutzart | IP67 / IP68 |
| Betriebstemperaturbereich | -25°C bis +70°C |
| Lagertemperaturbereich | -40°C bis +85°C |
| Schock- und Vibrationsfestigkeit | Gemäß IEC 60068-2-27 / IEC 60068-2-6 |
| Gehäusematerial | Messing vernickelt |
| Sensorkopfmaterial | Kunststoff (z.B. PBT, POM) |
| Zulassungen | ATEX Zone 2, 22 (z.B. II 3G Ex nA IIC T4 Gc, II 3D Ex tc IIIC T135°C Dc) |
| Anwendungsbereiche | Automobilindustrie, Maschinenbau, Fördertechnik, Chemieanlagen, Lebensmittelindustrie, Pharma, Bereiche mit Explosionsgefahr |
Anwendungsbereiche und Integrationsmöglichkeiten
Der NJ40-FP-SN-P1 ist eine Schlüsselkomponente für moderne industrielle Steuerungs- und Sicherheitssysteme. Seine Haupteinsatzgebiete umfassen die Positionserkennung von Werkstückträgern auf Förderbändern, die Überwachung von Greifern in Roboterapplikationen, die Endlagenabfrage von Ventilen oder die Anwesenheitskontrolle von metallischen Bauteilen in Fertigungsstraßen. Die ATEX-Zertifizierung eröffnet zudem unverzichtbare Einsatzmöglichkeiten in der Öl- und Gasindustrie, in Lackieranlagen, bei der Verarbeitung von brennbaren Stäuben oder in generell explosionsgefährdeten Umgebungen, wo Standardkomponenten nicht eingesetzt werden dürfen. Die NAMUR-Schnittstelle ermöglicht eine einfache Anbindung an entsprechende Schnittstellenmodule, die dann die Signalaufbereitung für die SPS übernehmen.
Installation und Inbetriebnahme
Die Installation des NJ40-FP-SN-P1 ist dank des genormten M40-Gewindes und der Möglichkeit zum bündigen Einbau unkompliziert. Für den bündigen Einbau ist darauf zu achten, dass umliegendes Metall nur in einem geringen Maße vorhanden ist, um den Erfassungsbereich nicht negativ zu beeinflussen. Nicht-bündiger Einbau bietet hier mehr Flexibilität. Die korrekte Anbindung an das NAMUR-Interface-Modul ist entscheidend für die einwandfreie Funktion und Sicherheit. Es ist ratsam, die spezifischen Anschlussdiagramme des Interface-Moduls und des Sensors zu konsultieren, um eine falsche Verdrahtung zu vermeiden. Die integrierte LED bietet eine wertvolle visuelle Rückmeldung während der Inbetriebnahme und zur Fehlersuche.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu NJ40-FP-SN-P1 – induktiver Näherungssensor, 40 mm, NAMUR Öffner (NC)
Was bedeutet NAMUR Öffner (NC) genau?
NAMUR bezieht sich auf eine Norm für elektrische Schnittstellen, die häufig in der Prozessautomatisierung verwendet wird. Ein Öffner (NC) bedeutet, dass der Ausgang des Sensors stromlos ist, solange kein Objekt erkannt wird. Sobald ein metallisches Objekt im Erfassungsbereich ist, schließt der Kontakt und der Ausgang führt Strom (bzw. wird aktiviert, abhängig vom Interface-Modul). Dies ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt, da ein Leitungsbruch oder Stromausfall zu einem definierten, sicheren Zustand führt.
Für welche Arten von Objekten ist dieser Sensor geeignet?
Induktive Näherungssensoren, einschließlich des NJ40-FP-SN-P1, detektieren primär metallische Objekte. Die Reichweite und die spezifische Detektion hängen vom Material des Objekts ab (z.B. Stahl, Aluminium, Messing). Nicht-metallische Objekte können mit diesem Sensorprinzip nicht direkt erfasst werden.
Kann der NJ40-FP-SN-P1 in jeder ATEX-Zone eingesetzt werden?
Nein, dieser Sensor ist spezifisch für die Zonen 2 (gasförmige explosionsfähige Atmosphäre) und 22 (staubförmige explosionsfähige Atmosphäre) zugelassen. Für Zonen 0/1 (Gas) oder 21 (Staub) sind Sensoren mit anderen Schutzarten erforderlich.
Welche Art von Verkabelung wird für die NAMUR-Schnittstelle benötigt?
Die NAMUR-Schnittstelle wird typischerweise über ein spezielles NAMUR-Interface-Modul an die SPS angeschlossen. Dieses Modul übernimmt die galvanische Trennung und die Signalaufbereitung. Die Verkabelung erfolgt üblicherweise mit einem 2-Draht-Anschluss.
Wie beeinflussen Umgebungseinflüsse wie Staub oder Feuchtigkeit die Leistung des Sensors?
Der NJ40-FP-SN-P1 ist mit der Schutzart IP67/IP68 klassifiziert. Das bedeutet, er ist staubdicht und gegen zeitweiliges Untertauchen in Wasser geschützt. Diese hohe Schutzart macht ihn sehr widerstandsfähig gegenüber industriellen Umgebungsbedingungen wie Staub, Schmutz und Feuchtigkeit.
Was ist der Unterschied zwischen bündigem und nicht-bündigem Einbau?
Beim bündigen Einbau kann der Sensor vollständig in eine metallische Bohrung eingeführt werden, ohne dass der Erfassungsbereich durch das umgebende Metall reduziert wird. Bei nicht-bündigem Einbau ragt der Sensor über die metallische Oberfläche hinaus, was oft eine größere Flexibilität bei der Montage und einen potenziell größeren Erfassungsabstand ermöglicht.
Wie hoch ist die maximale Schaltfrequenz des Sensors?
Die genaue Schaltfrequenz hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Größe und Art des detektierten Objekts sowie der Versorgungsspannung. Typische Werte für induktive Näherungssensoren dieser Klasse liegen im Bereich von mehreren hundert Hertz bis zu einigen Kilohertz, was für die meisten industriellen Anwendungen mehr als ausreichend ist.
