Präzise Objekterkennung für industrielle Automatisierung: Der NBN40-U1-A2 Induktive Näherungssensor
Der NBN40-U1-A2 induktive Näherungssensor ist die optimale Lösung für Automatisierungsaufgaben, bei denen eine zuverlässige, berührungslose Erkennung von Metallobjekten in einem definierten Erfassungsbereich unerlässlich ist. Speziell entwickelt für anspruchsvolle industrielle Umgebungen, bietet dieser Sensor präzise Schaltpunkte und eine hohe Störfestigkeit, was ihn zum idealen Partner für Maschinenbauer, Automatisierungstechniker und Instandhaltungspersonal macht, die höchste Zuverlässigkeit und Durchsatzzeiten gewährleisten müssen.
Überlegene Leistung und Zuverlässigkeit: Ihr Vorteil mit dem NBN40-U1-A2
Im Vergleich zu Standard-Näherungssensoren zeichnet sich der NBN40-U1-A2 durch seine herausragende Verarbeitungsqualität, die bewährte PNP antivalente Schaltung und einen robusten Aufbau aus. Diese Kombination garantiert nicht nur eine außergewöhnliche Lebensdauer, sondern auch eine stabile und konsistente Leistung, selbst unter widrigsten Betriebsbedingungen. Die 40 mm Erfassungsreichweite ermöglicht flexible Montageoptionen und die Erfassung einer breiten Palette von Objekten, ohne die Notwendigkeit komplexer Kalibrierungen.
Technische Exzellenz und Anwendungsbereiche
Der NBN40-U1-A2 induktive Näherungssensor nutzt das Prinzip der elektromagnetischen Induktion zur Detektion von metallischen Objekten. Er emittiert ein hochfrequentes elektromagnetisches Wechselfeld, das bei Annäherung eines Metallobjekts eine Wirbelstrominduktion im Objekt hervorruft. Diese Wirbelströme entziehen dem Feld Energie, was zu einer Änderung der Schwingamplitude führt. Diese Änderung wird vom Sensor registriert und in ein Schaltsignal umgewandelt. Die PNP antivalente Schaltung bietet hierbei den Vorteil einer inversen Schaltausgabe, was in bestimmten Steuerungslogiken, wie z.B. bei der Sicherstellung, dass eine Bewegung nur bei Nicht-Erkennung erfolgt, von entscheidender Bedeutung ist.
Die 40 mm Erfassungsreichweite (Sn) ermöglicht eine effiziente Objekterkennung aus sicherer Entfernung. Dies ist besonders vorteilhaft in Anwendungen, bei denen mechanische Belastung oder Verschmutzung der Sensoroberfläche vermieden werden soll. Die robuste Bauweise mit einem Gehäuse aus hochwertigem Messing, vernickelt, gewährleistet eine hohe mechanische Stabilität und Beständigkeit gegenüber vielen industriellen Medien wie Ölen, Kühlschmierstoffen und Reinigungsmitteln. Die integrierte Schutzbeschaltung gegen Verpolung und Kurzschluss erhöht die Betriebssicherheit und schützt sowohl den Sensor als auch die angeschlossene Steuerung.
Vorteile des NBN40-U1-A2 im Überblick
- Hohe Erfassungsreichweite: 40 mm für flexible Montage und Objekterkennung aus sicherer Distanz.
- Zuverlässige Schaltfunktion: PNP antivalente Ausgangsschaltung für präzise Steuerung.
- Robuste Bauweise: Vernickeltes Messinggehäuse für Langlebigkeit und Beständigkeit.
- Verschleißfrei und berührungslos: Keine mechanische Abnutzung durch den Detektionsprozess.
- Hohe Störfestigkeit: Unempfindlich gegenüber Schmutz, Staub und Feuchtigkeit.
- Einfache Integration: Standardisierte M30-Bauform und M12-Steckverbindung für schnelle Installation.
- Umfassender Schutz: Integrierte Schutzschaltungen gegen Verpolung und Kurzschluss.
- Breites Temperaturfenster: Einsatzfähig in einem Temperaturbereich von -25°C bis +70°C.
Produktdetails und Spezifikationen
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Modellbezeichnung | NBN40-U1-A2 |
| Sensortyp | Induktiver Näherungssensor |
| Bauform | Zylinderförmig |
| Gehäusedurchmesser | 40 mm |
| Erfassungsreichweite (Sn) | 40 mm (bei definiertem Standardobjekt) |
| Ausgangstyp | PNP antivalent |
| Schaltfunktion | Schließer / Öffner wählbar (durch Verdrahtung) |
| Schaltfrequenz | Bis zu 250 Hz |
| Betriebsspannung (Ub) | 10 V DC bis 30 V DC |
| Max. Ausgangsstrom (Io) | 200 mA |
| Restwelligkeit | ≤ 10% |
| Kurzschlussschutz | Ja |
| Verpolungsschutz | Ja |
| Schutzart | IP67 (nach EN 60529) |
| Gehäusematerial | Messing, vernickelt |
| Tastfläche Material | Hochleistungspolymer (z.B. PEEK oder vergleichbar) |
| Anschluss | M12 Steckverbinder, 4-polig |
| Umgebungstemperatur | -25°C bis +70°C |
| Lagertemperatur | -40°C bis +85°C |
| Einsatzmöglichkeiten | Positionserfassung von Metallteilen, Zählfunktionen, Endlagenabfrage, Anwesenheitskontrolle in Fördertechnik, Werkzeugmaschinen, Handhabungssystemen. |
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu NBN40-U1-A2 – induktiver Näherungssensor, 40 mm, PNP antivalent
Was bedeutet PNP antivalent bei einem Näherungssensor?
PNP antivalent bezieht sich auf die Ausgangsschaltung des Sensors. PNP steht für „Positive-Negative-Positive“, eine Halbleiterstruktur. Antivalent bedeutet in diesem Kontext, dass die Ausgangsspannung des Sensors dem positiven Pol der Versorgungsspannung folgt. Wenn der Sensor ein Objekt erkennt, wird der Ausgang entweder durchgeschaltet (Schließerfunktion) oder gesperrt (Öffnerfunktion), je nach Verdrahtung. Die antivalente Auslegung bietet Flexibilität in der Schaltungslogik, insbesondere wenn eine Signalumkehrung benötigt wird.
Welche Arten von Objekten kann der NBN40-U1-A2 erkennen?
Der NBN40-U1-A2 ist ein induktiver Näherungssensor und detektiert daher ausschließlich metallische Objekte. Dies umfasst ferro- und nicht-ferromagnetische Metalle wie Stahl, Aluminium, Kupfer und Messing. Die Erkennungsreichweite kann je nach Art des Metalls variieren.
Wie wird die Erfassungsreichweite von 40 mm spezifiziert?
Die Erfassungsreichweite von 40 mm (Sn) ist die maximale Distanz, in der der Sensor ein Standard-Prüfobjekt (typischerweise ein Eisenblock mit einer Fläche von 3 x der Sensorfläche) zuverlässig erkennt. Die tatsächliche Erkennungsreichweite kann bei Objekten aus anderen Metallen oder mit geringerer Oberflächentemperatur abweichen.
Kann der Sensor auch in rauen Umgebungsbedingungen eingesetzt werden?
Ja, der NBN40-U1-A2 ist für den Einsatz in industriellen Umgebungen konzipiert. Mit seiner Schutzart IP67 ist er gegen das Eindringen von Staub und zeitweiliges Untertauchen in Wasser geschützt. Das robuste Messinggehäuse und die widerstandsfähige Tastfläche machen ihn zudem beständig gegen Öle, Fette und viele andere Industriechemikalien.
Wie erfolgt die Anbindung des Sensors an die Steuerung?
Der Sensor verfügt über einen M12 Steckverbinder mit 4 Pins. Dies ist ein gängiger Standard in der industriellen Automatisierung und ermöglicht eine schnelle und sichere elektrische Verbindung. Die Pinbelegung ist standardisiert und erleichtert die Integration in bestehende Systeme.
Welche Vorteile bietet die PNP antivalente Schaltung im Vergleich zu einer NPN Schaltung?
Der Hauptunterschied liegt in der Stromflussrichtung. Bei PNP-Ausgängen fließt der Strom vom positiven Pol der Versorgungsspannung durch den Sensor zum Ausgang, wenn dieser schaltet. Bei NPN-Ausgängen fließt der Strom von Masse zum Ausgang. PNP antivalent ist oft vorteilhaft, wenn die Steuerung eine positive Logik erwartet oder wenn bestimmte Sicherheitsfunktionen implementiert werden, die eine Rückführung zur positiven Versorgungsspannung erfordern.
Wie vermeide ich Beschädigungen oder Fehlfunktionen des Sensors?
Um eine lange Lebensdauer und zuverlässige Funktion zu gewährleisten, sollten die Betriebsanleitung und die technischen Daten beachtet werden. Vermeiden Sie übermäßige mechanische Belastung, direkte Einwirkung von aggressiven Medien, für die der Sensor nicht ausgelegt ist, und überschreiten Sie nicht die zulässige Betriebsspannung oder den Ausgangsstrom. Achten Sie auf eine korrekte Verdrahtung gemäß den Schaltplänen, um Kurzschlüsse und Verpolung zu vermeiden.
