Präzise Objekterkennung für anspruchsvolle Automatisierungsprozesse
Der DWAD 509 M18 390 – induktiver Näherungssensor mit einem Erfassungsbereich von 0 – 4 mm und analoger Ausgangssignalgebung, ist die ideale Lösung für alle, die eine zuverlässige und präzise Distanzmessung in automatisierten Fertigungs- und Prüfsystemen benötigen. Entwickelt für Ingenieure, Automatisierungstechniker und Maschinenbauer, die auf kompromisslose Genauigkeit und Robustheit angewiesen sind, löst dieser Sensor das Problem der exakten Positionserfassung von metallischen Objekten, selbst unter widrigen Umgebungsbedingungen.
Die Überlegenheit des DWAD 509 M18 390: Präzision trifft Langlebigkeit
Im Vergleich zu einfachen Schaltsensoren bietet der DWAD 509 M18 390 einen kontinuierlichen analogen Ausgang, der eine detaillierte Erfassung der Objektdistanz ermöglicht. Dies erlaubt nicht nur eine einfache Anwesenheitserkennung, sondern auch die Überwachung von Abständen, die Messung von Verfahrwegen oder die präzise Positionierung von Werkstücken. Die M18-Bauform und die robuste Konstruktion stellen sicher, dass dieser Sensor auch in industriellen Umgebungen, die durch Staub, Schmutz, Öle oder mechanische Belastungen gekennzeichnet sind, über lange Zeiträume zuverlässig funktioniert. Die analoge Signalübertragung minimiert zudem Störungen und gewährleistet eine hohe Signalqualität.
Umfassende Vorteile des DWAD 509 M18 390
- Hohe Präzision: Ermöglicht die exakte Erfassung von Objektabständen im Millimeterbereich, was für feinjustierte Automatisierungsprozesse unerlässlich ist.
- Analoge Signalübertragung: Liefert ein stetig variierendes Ausgangssignal, das detailliertere Informationen über die Distanz des Objekts liefert als ein binäres Schaltsignal.
- Robuste Bauweise: Konzipiert für den Einsatz in rauen Industrieumgebungen, resistent gegen Stöße, Vibrationen und typische Prozessmedien.
- Breiter Temperaturbereich: Funktioniert zuverlässig über einen weiten Temperaturbereich, was seine Einsetzbarkeit in diversen klimatischen Bedingungen sichert.
- Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten: Geeignet für eine breite Palette von Automatisierungsaufgaben, von der Positionierung über die Abstandsmessung bis hin zur Qualitätskontrolle.
- Störungsunempfindlichkeit: Induktive Sensoren sind generell unempfindlich gegenüber Fremdlicht und Schmutz, was eine konstante Leistung gewährleistet.
- Standardisierte Schnittstellen: Die M18-Bauform und gängige Anschlussvarianten erleichtern die Integration in bestehende Systeme und Maschinen.
Technische Spezifikationen und Konstruktionsmerkmale
Der DWAD 509 M18 390 setzt auf bewährte induktive Sensortechnologie, um eine zuverlässige Detektion metallischer Objekte zu gewährleisten. Die Kernkomponente ist eine Spule, die ein hochfrequentes elektromagnetisches Feld erzeugt. Tritt ein metallisches Objekt in dieses Feld ein, werden Wirbelströme induziert, die Energie aus dem Feld entziehen. Diese Feldänderung wird vom Sensor ausgewertet und in ein analoges Spannungssignal umgewandelt, dessen Amplitude direkt proportional zur Distanz des Objekts zum Sensorkopf ist. Dieser analoge Ausgang bietet einen erheblichen Vorteil gegenüber binären Sensoren, da er eine feingranulare Informationsgewinnung ermöglicht. Die Schaltungsanordnung im Inneren des Sensors ist sorgfältig konzipiert, um eine lineare Kennlinie über den gesamten Erfassungsbereich zu gewährleisten und Umwelteinflüsse wie Temperaturschwankungen zu kompensieren.
Konstruktionsdetails und Materialauswahl
Das Gehäuse des DWAD 509 M18 390 ist typischerweise aus hochwertigem Edelstahl oder robustem Messing gefertigt, um eine maximale mechanische Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit zu erzielen. Diese Materialwahl ist entscheidend für den langlebigen Einsatz in industriellen Umgebungen, wo Sensoren häufig aggressiven Medien oder mechanischen Belastungen ausgesetzt sind. Die vordere Stirnfläche, die das aktive Sensorelement beherbergt, ist oft aus einem speziellen Kunststoff gefertigt, der eine gute Energieübertragung des elektromagnetischen Feldes ermöglicht und gleichzeitig resistent gegen Abrieb und chemische Einflüsse ist. Die Dichtigkeit des Gehäuses nach Schutzklassen wie IP67 oder IP68 ist ein weiteres wichtiges Konstruktionsmerkmal, das den Schutz vor Staub und Wasser gewährleistet.
Anwendungsgebiete und Integrationsmöglichkeiten
Die analoge Ausgangssignalgebung des DWAD 509 M18 390 eröffnet vielfältige Einsatzmöglichkeiten, die über die einfache Anwesenheitserkennung hinausgehen. In der Automobilindustrie kann der Sensor zur präzisen Positionierung von Karosserieteilen in Schweiß- und Montageanlagen eingesetzt werden. In der Verpackungstechnik ermöglicht er die exakte Positionierung von Flaschen oder Behältern vor Abfüll- oder Verschließstationen. In der Werkzeugmaschinenindustrie dient er zur Überwachung der Position von Werkzeugen oder Werkstücken, beispielsweise zur Kollisionsvermeidung oder zur Steuerung von Nachschubmechanismen. Die M18-Bauform ermöglicht eine einfache mechanische Montage in Bohrungen oder Halterungen, und die elektronische Schnittstelle ist so gestaltet, dass sie mit einer Vielzahl von Steuerungen und SPS-Systemen kompatibel ist. Die Anbindung erfolgt in der Regel über einen Standard-Steckverbinder, was die Installation und Wartung vereinfacht.
Produkteigenschaften im Überblick
| Merkmal | Spezifikation / Beschreibung |
|---|---|
| Produkttyp | Induktiver Näherungssensor |
| Modellbezeichnung | DWAD 509 M18 390 |
| Erfassungsbereich | 0 – 4 mm |
| Ausgangssignal | Analog (z.B. 0-10V oder 4-20mA, je nach spezifischer Variante) |
| Bauform | Zylindrisch M18 |
| Schaltabstand (standardmäßig) | Max. 4 mm |
| Material Gehäuse | Hochwertige Legierung (z.B. Messing vernickelt oder Edelstahl) für hohe mechanische Belastbarkeit und Korrosionsbeständigkeit. |
| Umgebungstemperatur | Geeignet für industrielle Standardbereiche, oft von -25°C bis +70°C. |
| Schutzart | Typischerweise IP67 oder IP68 für Schutz gegen Staub und Wasserimmersion. |
| Anschluss | Standard-Steckverbinder (z.B. M12 mit 4 Pins) für einfache Installation und Wartung. |
| Zuverlässigkeit | Ausgelegt für langfristigen Betrieb unter industriellen Bedingungen, resistent gegen Vibrationen und Schock. |
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu DWAD 509 M18 390 – induktiver Näherungssensor, 0 – 4 mm, Analog
Was ist der Hauptvorteil des analogen Ausgangssignals dieses Sensors?
Der Hauptvorteil des analogen Ausgangssignals ist die Möglichkeit, nicht nur die Anwesenheit eines Objekts zu erkennen, sondern auch dessen genaue Distanz zu messen. Dies ermöglicht eine präzisere Steuerung von Prozessen und eine detailliertere Datenerfassung im Vergleich zu einfachen binären Sensoren.
Welche Materialien können mit dem DWAD 509 M18 390 erkannt werden?
Induktive Näherungssensoren detektieren primär metallische Objekte. Ferromagnetische Metalle wie Stahl oder Eisen werden am besten erkannt, aber auch nicht-ferromagnetische Metalle wie Aluminium oder Kupfer können mit entsprechenden Anpassungen im System detektiert werden, wenngleich die Reichweite geringer sein kann.
Ist der Sensor für den Einsatz in feuchten oder staubigen Umgebungen geeignet?
Ja, der DWAD 509 M18 390 ist in der Regel mit einer hohen Schutzart (z.B. IP67 oder IP68) ausgestattet, die ihn widerstandsfähig gegen das Eindringen von Staub und Wasser macht. Dies gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb auch unter anspruchsvollen industriellen Bedingungen.
Wie wird der Sensor in ein Steuerungssystem integriert?
Die Integration erfolgt üblicherweise über einen standardisierten Steckverbinder (oft M12). Die analoge Spannung oder Strom wird dann direkt in eine entsprechende Eingangs analoge Schnittstelle einer SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung) oder eines anderen Automatisierungscontrollers eingespeist.
Was bedeutet die M18-Bauform?
Die M18-Bauform bezieht sich auf den Durchmesser des Sensorgehäuses. M18 ist ein gängiger Standard für zylindrische Sensoren in der Industrie, der eine einfache mechanische Montage in standardisierten Bohrungen oder Halterungen ermöglicht.
Ist der Erfassungsbereich von 0 – 4 mm fest vorgegeben oder gibt es Anpassungsmöglichkeiten?
Der angegebene Erfassungsbereich von 0 – 4 mm ist der Nenn-Erfassungsabstand. Die genaue Schaltcharakteristik und die präzise lineare Ausgabekennlinie sind für diesen Bereich spezifiziert. Für unterschiedliche Anwendungen sind eventuell alternative Modelle mit anderen Erfassungsbereichen verfügbar.
Welche Arten von Störungen kann dieser induktive Sensor tolerieren?
Induktive Näherungssensoren sind inhärent unempfindlich gegenüber Umgebungslicht und vielen Arten von chemischen Verunreinigungen, die die Erkennung beeinträchtigen könnten. Ihre Funktion basiert auf elektromagnetischen Feldern, was sie auch robust gegenüber Vibrationen macht.
