OCM 161 – Inverses Durchlichtmikroskop, Trinokular: Präzision für anspruchsvolle Laboranwendungen
Das OCM 161 – Inverses Durchlichtmikroskop, Trinokular revolutioniert die biologische und medizinische Forschung, indem es eine uneingeschränkte Beobachtung von Zellkulturen und lebenden Proben in ihrem natürlichen Umfeld ermöglicht. Speziell für Wissenschaftler, Forscher und Labortechniker konzipiert, die höchste Ansprüche an Bildqualität, Handhabung und Vielseitigkeit stellen, überwindet dieses Mikroskop die Limitierungen traditioneller Auflichtmikroskope, indem es den Zugang zur Probe von unten erlaubt. Dies ist ideal für das Studium von Prozessen in Kulturplatten, Petrischalen oder anderen flachen Gefäßen, ohne die Probe zu stören oder eine aufwendige Präparation zu erfordern.
Überlegene Einblicke durch inverses Design
Das inverse Durchlichtmikroskop-Design des OCM 161 adressiert direkt die Herausforderungen, die bei der Beobachtung von lebenden Zellen und Geweben in Kultur auftreten. Im Gegensatz zu aufrechten Mikroskopen, bei denen Objektive und Beleuchtung über der Probe platziert sind, positioniert das inverse Mikroskop die Objektive unterhalb der Probe. Dies ermöglicht einen direkten, ungestörten Blick auf die Zellschicht, selbst wenn diese in flüssigen Medien oder in tiefen Kulturgefäßen kultiviert wird. Die Arbeitsabstände der Objektive sind für diesen Zweck optimiert, was eine präzise Fokussierung auch bei größeren Probenvolumina gestattet. Die integrierte Trinokulartubus-Konfiguration bietet zudem die Flexibilität, gleichzeitig durch Okulare zu beobachten und hochauflösende Bilder oder Videos für Dokumentation und Analyse aufzunehmen, was die Kollaboration und die Weitergabe von Forschungsergebnissen vereinfacht. Dies unterscheidet es fundamental von einfachen Mikroskopen, die oft nur eine rudimentäre Bildgebung ermöglichen und keine professionelle Dokumentation unterstützen.
Maximale Detailgenauigkeit und Brillanz
Das OCM 161 ist mit hochwertigen optischen Komponenten ausgestattet, die eine bemerkenswerte Auflösung und Kontrastwiedergabe garantieren. Die sorgfältig entwickelten Plan-Apochromat-Objektive eliminieren sphärische und chromatische Aberrationen über das gesamte Sichtfeld hinweg. Dies resultiert in scharfen, detailreichen Bildern, die selbst feinste Strukturen wie Zellorganellen oder subzelluläre Veränderungen klar erkennbar machen. Die fortschrittliche Beleuchtungseinheit mit LED-Technologie sorgt für eine homogene und intensive Ausleuchtung, die an die spezifischen Bedürfnisse der Probe angepasst werden kann. Die Trinokular-Optik erlaubt die gleichzeitige Betrachtung durch das Okularpaar und die externe Kamera-Schnittstelle, was eine komfortable und effiziente Arbeitsweise für längere Beobachtungszeiten ermöglicht. Die robusten Konstruktion und die präzise Mechanik stellen sicher, dass die Fokussierung stabil bleibt und Reproduzierbarkeit der Ergebnisse gewährleistet ist.
Vielseitigkeit für diverse Forschungsfelder
Die Anwendungsmöglichkeiten des OCM 161 sind breit gefächert und erstrecken sich über verschiedene Disziplinen. In der Zellbiologie wird es zur Untersuchung von Zellwachstum, Zellproliferation, Zellmotilität und Reaktionen auf Stimuli eingesetzt. Für die pharmazeutische Forschung und Wirkstoffentwicklung ist es ein unverzichtbares Werkzeug zur Evaluierung der Zytotoxizität, der Verabreichung von Medikamenten und der Beobachtung zellulärer Antworten. In der Mikrobiologie ermöglicht es die Beobachtung von Bakterienwachstum, Hefekulturen und anderen Mikroorganismen in ihrer natürlichen Umgebung. Die Möglichkeit, eine Vielzahl von Kulturgefäßen wie Petrischalen, Mehrwellenplatten und tiefere Kulturbehälter zu verwenden, macht das OCM 161 zu einem flexiblen und leistungsstarken Instrument für Labore jeder Größe, die sich mit der Untersuchung lebender Systeme befassen.
Leistungsstarke Eigenschaften im Überblick
- Hochwertige Trinokular-Optik: Ermöglicht simultane Okularbetrachtung und Bildaufnahme für Dokumentation und Analyse.
- Inverses Durchlicht-Design: Ideal für die Beobachtung von Zellkulturen und lebenden Proben in flachen Gefäßen ohne Störung.
- Hervorragende Plan-Apochromat-Objektive: Bieten höchste Auflösung und Kontrast über das gesamte Sichtfeld.
- Leistungsstarke LED-Beleuchtung: Garantiert helle, homogene Ausleuchtung und Energieeffizienz.
- Stabile und präzise Mechanik: Gewährleistet reproduzierbare Fokussierung und einfache Handhabung.
- Ergonomisches Design: Für komfortables Arbeiten auch bei langen Beobachtungsphasen.
- Kompatibilität mit verschiedenen Kulturgefäßen: Bietet maximale Flexibilität für diverse Anwendungsbereiche.
Technische Spezifikationen
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Mikroskop-Typ | Inverses Durchlichtmikroskop, Trinokular |
| Optisches System | Plan-Apochromat Objektive, Korrigiert für sphärische und chromatische Aberrationen |
| Vergrößerungsbereiche | Umfassend, typischerweise von 40x bis 1000x oder höher, je nach Okular- und Objektivauswahl |
| Arbeitsabstand der Objektive | Optimiert für die Beobachtung von Zellkulturen in tiefen Gefäßen, typischerweise > 5 mm |
| Beleuchtungssystem | LED-Durchlicht- und Auflichtbeleuchtung, stufenlos einstellbar, Köhler-Beleuchtung für Durchlicht |
| Kopf | Trinokularer Kopf, 360° drehbar, mit separatem Kameraausgang (z.B. für 1/2 Zoll C-Mount Adapter) |
| Okulare | Weitfeld-Okulare (z.B. WF 10x/22 oder 25), optional mit Dioptrienverstellung |
| Tisch | Großer, mechanischer Kreuztisch mit Koaxialtrieben und Probenhaltern für verschiedene Kulturgefäße |
| Fokussierung | Koaxiale Grob- und Feintrieb-Fokussierung, empfindlich und präzise |
| Stromversorgung | Internes Netzteil, kompatibel mit 100-240V, 50/60Hz |
| Kameraanschluss | Standard-C-Mount-Schnittstelle für die Aufnahme von Digitalkameras |
| Material & Haptik | Robuster Metallkörper mit hochwertiger Lackierung für Langlebigkeit und einfache Reinigung; ergonomisch gestaltete Bedienelemente für angenehme Handhabung. |
| Design-Merkmale | Kompaktes und stabiles Design, das eine optimale Sicht auf die Probe gewährleistet; integrierte Tragegriffe für einfachen Transport. |
| Einsatzmöglichkeiten | Zellbiologie, Molekularbiologie, Virologie, Pharmakologie, Mikrobiologie, Tissue Engineering, Grundlagenforschung. |
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu OCM 161 – Inverses Durchlichtmikroskop, Trinokular
Kann ich mit dem OCM 161 auch gefärbte Proben beobachten?
Ja, das OCM 161 ist primär für die Beobachtung von lebenden, oft ungefärbten Zellen und Geweben konzipiert, um deren Vitalität und natürliche Prozesse zu studieren. Jedoch kann es je nach spezifischer Objektiv- und Beleuchtungskonfiguration auch für die Beobachtung von gefärbten Präparaten in flachen Kulturgefäßen verwendet werden, wobei der Fokus auf den unverzerrten Einblick durch das inverse Design liegt.
Welche Art von Kulturgefäßen kann ich mit dem OCM 161 verwenden?
Das OCM 161 ist mit einer Vielzahl von flachen Kulturgefäßen kompatibel. Dazu gehören typischerweise Standard-Petrischalen, verschiedene Formate von Mehrwellenplatten (z.B. 12-Well, 24-Well, 96-Well), runde und rechteckige Kulturflaschen sowie tiefere Kulturbehälter. Der mechanische Kreuztisch mit flexiblen Probenhaltern ermöglicht die sichere Fixierung unterschiedlichster Gefäße.
Ist das Mikroskop für den Einsatz in einem sterilen Laborumfeld geeignet?
Das Design und die Materialien des OCM 161 sind auf Langlebigkeit und einfache Reinigung ausgelegt, was für den Einsatz in Laborumgebungen wichtig ist. Für Arbeiten unter streng sterilen Bedingungen ist die Handhabung und Platzierung des Mikroskops in einer geeigneten Laminar-Flow-Haube oder einem Isolator zu berücksichtigen.
Welche Auflösung kann ich mit dem OCM 161 erwarten?
Die erreichbare Auflösung hängt von der Qualität der Objektive, der Wellenlänge des verwendeten Lichts und dem Brechungsindex des Mediums ab. Mit den hochwertigen Plan-Apochromat-Objektiven und entsprechenden Okularen können Auflösungen im Bereich von einigen hundert Nanometern erreicht werden, was die detaillierte Beobachtung von Zellstrukturen ermöglicht.
Benötige ich spezielle Software, um Bilder mit dem OCM 161 aufzunehmen?
Die Aufnahme von Bildern erfordert eine Digitalkamera, die an den C-Mount-Anschluss des Trinokulartubus montiert wird. Für die Bildaufnahme und -verarbeitung wird entsprechende Kamerasoftware benötigt, die oft vom Kamerahersteller bereitgestellt wird. Diese Software ermöglicht die Steuerung der Kameraeinstellungen, die Aufnahme von Einzelbildern und Videos sowie grundlegende Bildbearbeitungsfunktionen.
Wie unterscheidet sich das OCM 161 von einem herkömmlichen Durchlichtmikroskop?
Der wesentliche Unterschied liegt in der Anordnung der Objektive und der Lichtquelle. Bei einem herkömmlichen Durchlichtmikroskop befinden sich Objektiv und Lichtquelle oberhalb der Probe. Das OCM 161 ist ein inverses Mikroskop, bei dem Objektive und Beleuchtung unterhalb der Probe positioniert sind. Dies ermöglicht einen direkten Blick auf die Zellschicht in Kulturmedien, ohne die Kulturgefäße umdrehen zu müssen, was insbesondere bei lebenden Zellen und empfindlichen Proben vorteilhaft ist.
Ist eine Wartung des Mikroskops erforderlich?
Wie jedes präzise optische Instrument profitiert auch das OCM 161 von regelmäßiger Wartung, um seine Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit zu gewährleisten. Dazu gehören die Reinigung der optischen Oberflächen (Objektive, Okulare) gemäß den Herstellerangaben, die Schmierung der mechanischen Teile (Fokus- und Tischmechanik) sowie periodische Überprüfungen der Beleuchtungseinheit. Spezifische Wartungsintervalle und -verfahren sind der Bedienungsanleitung des Herstellers zu entnehmen.
