Zuverlässige Energiespeicherung für anspruchsvolle Anwendungen: M-A 4,7M 35 – Radialer Elektrolytkondensator
Sie suchen nach einer stabilen und langlebigen Lösung zur Energiespeicherung und Glättung von Spannungen in Ihren Elektronikprojekten? Der M-A 4,7M 35 ist ein radialer Elektrolytkondensator, der speziell für Anwendungen entwickelt wurde, bei denen Zuverlässigkeit und eine lange Lebensdauer entscheidend sind. Ob in der Industrie, im Modellbau, in der Messtechnik oder in anspruchsvollen Audio- und Videogeräten – dieser Elko liefert konsistente Leistung.
Maximale Performance und Langlebigkeit: Die Vorteile des M-A 4,7M 35
Der M-A 4,7M 35 zeichnet sich durch seine herausragende Qualität und seine robusten Spezifikationen aus. Im Gegensatz zu Standard-Elkos, die oft bei höheren Temperaturen oder nach längerer Betriebsdauer an Kapazität verlieren oder ausfallen können, bietet dieser Kondensator eine gesteigerte Lebensdauer und Stabilität. Dies wird durch die sorgfältige Auswahl der Materialien und die präzise Fertigung gewährleistet, was ihn zur idealen Wahl für professionelle und semi-professionelle Anwender macht, die keine Kompromisse bei der Zuverlässigkeit ihrer Schaltungen eingehen wollen.
- Hohe Kapazität bei kompakter Bauform: Mit 4,7 mF bietet dieser Elko eine signifikante Kapazität für Glättungs- und Pufferungsaufgaben in einem handlichen radialen Format.
- Robuste Spannungsfestigkeit: Die maximale Betriebsspannung von 35 V ermöglicht den Einsatz in einer Vielzahl von Schaltungen, die typische Gleichspannungen aufweisen.
- Optimierter Temperaturbereich: Die Angabe von 85°C Betriebstemperatur gewährleistet eine zuverlässige Funktion auch unter erhöhten Temperaturbedingungen, was die Lebensdauer im Vergleich zu Standard-Elkos mit niedrigerer Temperaturbewertung signifikant verlängert.
- Lange Lebensdauer: Mit einer garantierten Lebensdauer von 2000 Stunden bei Nennspannung und Nenn-Temperatur ist dieser Elko für den langlebigen Einsatz konzipiert. Dies minimiert das Risiko von Ausfällen und reduziert Wartungsaufwand.
- Geringe Toleranz: Die +/- 20% Toleranz der Kapazität liegt im üblichen Bereich für Elektrolytkondensatoren und ermöglicht präzise Schaltungsberechnungen.
- Sicherer Aufbau: Der radiale Aufbau mit einem Pin-Abstand (RM) von 7,5 mm erleichtert die Bestückung auf Leiterplatten und sorgt für mechanische Stabilität.
Technische Spezifikationen im Detail
Der M-A 4,7M 35 ist ein sorgfältig konstruierter Elektrolytkondensator, der auf bewährter Technologie basiert. Die Kombination aus Aluminium-Elektrolytmaterial und dem optimierten Dielektrikum ermöglicht die hohe Speicherkapazität bei gleichzeitiger Beibehaltung einer akzeptablen ESR (Equivalent Series Resistance). Der hermetisch abgedichtete Aufbau verhindert das Austrocknen des Elektrolyten, einer der häufigsten Fehlerursachen bei älteren Elko-Generationen, und trägt maßgeblich zur angegebenen Lebensdauer bei.
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Kondensatortyp | Radialer Elektrolytkondensator (Elko) |
| Kapazität | 4,7 mF (4700 µF) |
| Maximale Betriebsspannung | 35 V DC |
| Pin-Abstand (Rastermaß, RM) | 7,5 mm |
| Maximale Betriebstemperatur | 85°C |
| Garantierte Lebensdauer | 2000 Stunden bei Nennspannung und Nenn-Temperatur |
| Kapazitätstoleranz | ±20% |
| Gehäusematerial | Hochwertiges Aluminiumgehäuse mit isolierender Hülle |
| Dielektrikum | Aluminiumoxid-Schicht auf dem Anodenfolie |
| Anwendungsgebiete | Spannungsglättung, Pufferung, Energiespeicherung in Netzteilen, Verstärkerschaltungen, Messtechnik, Industrie-Elektronik, Hobby-Elektronik |
Einsatzgebiete: Wo der M-A 4,7M 35 seine Stärken ausspielt
Die robusten Eigenschaften des M-A 4,7M 35 prädestinieren ihn für eine breite Palette von Anwendungen, in denen Zuverlässigkeit an erster Stelle steht:
- Netzteile und Spannungsregler: Zur effektiven Glättung von Wechselspannungsanteilen nach der Gleichrichtung und zur Pufferung von Lastschwankungen. Dies verbessert die Stabilität der Ausgangsspannung und reduziert Netzbrummen.
- Audio- und Videotechnik: In hochwertigen Verstärkerschaltungen oder als Teil von Filterkomponenten zur Verbesserung der Signalqualität und Reduzierung von Störgeräuschen.
- Industrieautomation: In Steuerungen, Antrieben und Überwachungssystemen, wo eine zuverlässige Stromversorgung unter oft rauen Umgebungsbedingungen unerlässlich ist.
- Messtechnik und Laborgeräte: Für präzise Messungen und stabile Referenzspannungen in empfindlichen Instrumenten.
- Modellbau: In Fahrreglern, Soundmodulen oder Beleuchtungssystemen von ferngesteuerten Modellen, wo eine konstante Energieversorgung wichtig ist.
- Kfz-Elektronik: In Anwendungen, die eine gute Störfestigkeit und Langlebigkeit unter Vibrationen und Temperaturschwankungen erfordern.
Die Semantik hinter der Wahl des richtigen Elektrolytkondensators
Bei der Auswahl eines Elektrolytkondensators sind mehrere Faktoren entscheidend für die Performance und Lebensdauer einer Schaltung. Der Kapazitätswert (4,7 mF oder 4700 µF) bestimmt, wie viel elektrische Ladung der Kondensator speichern kann, was für Glättungs- und Pufferungsfunktionen essenziell ist. Die maximale Betriebsspannung (35 V) darf keinesfalls überschritten werden, um ein Durchschlagen des Dielektrikums und einen daraus resultierenden Kurzschluss zu verhindern. Das Rastermaß (RM 7,5 mm) ist ein wichtiger physischer Parameter für die Montage auf der Leiterplatte und bestimmt die Packungsdichte von Komponenten. Die maximale Betriebstemperatur (85°C) ist ein direkter Indikator für die thermische Belastbarkeit und eine der Hauptdeterminanten für die Lebensdauer eines Elkos. Ein Elko, der konstant nahe seiner maximalen Betriebstemperatur betrieben wird, altert signifikant schneller. Die hier angegebene Temperaturklasse ermöglicht eine höhere Flexibilität bei der Auslegung von Schaltungen, die möglicherweise eine höhere Verlustleistung entwickeln.
Die Lebensdauerangabe (2000 Stunden) ist ein kritischer Wert, der sich auf die Zeit bezieht, nach der die Kapazität des Kondensators um einen bestimmten Prozentsatz (oft 20% oder 30%) von seinem Nennwert abnimmt, während er unter Nennspannung und Nenn-Temperatur betrieben wird. Eine längere angegebene Lebensdauer, wie die hier gegebenen 2000 Stunden, signalisiert eine höhere Qualität und Widerstandsfähigkeit gegen Alterungseffekte des Elektrolyten.
Die Kapazitätstoleranz (±20%) gibt den maximal zulässigen Schwankungsbereich des tatsächlichen Kapazitätswertes vom Nennwert an. Für präzise Filter- oder Timing-Schaltungen können Kondensatoren mit engerer Toleranz (z.B. ±10% oder ±5%) erforderlich sein, während für allgemeine Glättungszwecke eine 20%ige Toleranz meist ausreichend ist.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu M-A 4,7M 35 – Elko, radial, 4,7 mF, 35 V, RM 7,5, 85°C, 2000h, 20%
Was bedeutet die Angabe RM 7,5 mm?
RM steht für Rastermaß. RM 7,5 mm gibt den Abstand zwischen den beiden Anschlusspins des radialen Kondensators an. Dieser Wert ist entscheidend für die Bestückung auf einer Leiterplatte, da er festlegt, welchen Pin-Abstand die Bohrungen auf der Platine haben müssen.
Kann ich den M-A 4,7M 35 in einer Schaltung mit 40 V verwenden?
Nein, dies ist nicht empfehlenswert. Die maximale Betriebsspannung des Kondensators beträgt 35 V. Die Überschreitung dieser Spannung kann zu dauerhafter Beschädigung und Ausfall des Bauteils führen.
Wie beeinflusst die Betriebstemperatur von 85°C die Lebensdauer?
Eine höhere maximale Betriebstemperatur bedeutet, dass der Kondensator widerstandsfähiger gegen thermische Belastungen ist. Die angegebene Lebensdauer von 2000 Stunden gilt für den Betrieb bei 85°C. Wenn der Kondensator bei niedrigeren Temperaturen betrieben wird, verlängert sich seine Lebensdauer signifikant. Umgekehrt verkürzt sich die Lebensdauer bei Betriebstemperaturen, die nahe an der maximal zulässigen Grenze liegen.
Was ist die Bedeutung der Lebensdauer von 2000h?
Die Angabe „2000h“ (2000 Stunden) bezieht sich auf die erwartete Lebensdauer des Kondensators unter definierten Betriebsbedingungen: bei maximaler Nennspannung und maximaler Nenn-Betriebstemperatur (hier 35 V und 85°C). Nach dieser Zeit kann die Kapazität um bis zu 20% abnehmen oder der Verlustfaktor (ESR) steigen.
Ist der M-A 4,7M 35 für Hochfrequenzanwendungen geeignet?
Elektrolytkondensatoren, einschließlich dieses Modells, sind in erster Linie für niederfrequente Anwendungen (z.B. Netzteilglättung) konzipiert. Für Hochfrequenzfilterungen oder Entkopplung sind Keramik- oder Folienkondensatoren mit geringerem ESR und besserem Frequenzverhalten oft besser geeignet. Die genaue Eignung für spezifische Hochfrequenzanwendungen hängt von den genauen Parametern wie ESR und Impedanz bei der jeweiligen Frequenz ab, die in den detaillierten technischen Datenblättern des Herstellers zu finden sind.
Welche Vorteile hat die 20%ige Kapazitätstoleranz?
Eine 20%ige Toleranz ist für viele allgemeine Anwendungen wie die Glättung in Netzteilen oder die Pufferung ausreichend und ermöglicht eine kostengünstige Produktion. Für Schaltungen, die eine sehr präzise Kapazität erfordern, wie z.B. bestimmte Oszillatoren oder Zeitgeber, wären Kondensatoren mit einer engeren Toleranz (z.B. 5% oder 10%) die bessere Wahl.
Was passiert, wenn der Kondensator mehr als 2000 Stunden verwendet wird?
Nach 2000 Stunden Betrieb unter Nennbedingungen wird der Kondensator voraussichtlich seine Nennkapazität um mehr als 20% verloren haben oder einen erhöhten Verlustfaktor aufweisen. Die Funktionalität kann beeinträchtigt sein, was sich beispielsweise in einer weniger effektiven Spannungsglättung oder einer geringeren Effizienz äußert. Es ist ratsam, solche Bauteile im Rahmen von Wartungsarbeiten zu überprüfen und gegebenenfalls auszutauschen, um die Zuverlässigkeit der Gesamtschaltung zu gewährleisten.
