BASFU 26041 – PAHT CF15 Filament – Schwarz – 2,85 mm – 750 g: Höchste Performance für anspruchsvolle 3D-Druck-Anwendungen
Das BASFU 26041 PAHT CF15 Filament in tiefem Schwarz wurde entwickelt, um die Grenzen des Möglichen im 3D-Druck zu verschieben. Wenn Sie Bauteile mit herausragenden mechanischen Eigenschaften, thermischer Stabilität und chemischer Beständigkeit benötigen, bietet dieses Hochleistungsfilament die ultimative Lösung. Es ist die ideale Wahl für Ingenieure, Designer und professionelle Anwender, die kompromisslose Qualität für kritische Anwendungen im Automobil-, Luftfahrt- oder Industrieumfeld erwarten.
Die technologische Überlegenheit von PAHT CF15
Standard-Filamente stoßen schnell an ihre Grenzen, wenn es um die Belastbarkeit und Beständigkeit unter extremen Bedingungen geht. Das BASFU 26041 PAHT CF15 Filament setzt hier neue Maßstäße. Durch die Kombination von Polyamid (PA) mit einer speziellen Hitzestabilisierungs-Technologie (HT) und der Einbettung von Carbonfasern (CF15) werden die inhärenten Stärken von Polyamid signifikant erweitert. Dies resultiert in einem Druckmaterial, das eine deutlich höhere Glasübergangstemperatur und Schmelztemperatur aufweist als herkömmliche Polymere. Die feinen Carbonfasern verleihen dem Bauteil zudem eine außergewöhnliche Steifigkeit, Festigkeit und Dimensionsstabilität, selbst bei erhöhten Temperaturen oder unter mechanischer Beanspruchung. Im Gegensatz zu einfacheren Materialien wie PLA oder ABS, die für ihre thermische und mechanische Limitierung bekannt sind, liefert PAHT CF15 Bauteile, die den Anforderungen von funktionalen Prototypen und Endprodukten gerecht werden.
Herausragende Eigenschaften und Vorteile
- Maximale thermische Beständigkeit: Entwickelt für Umgebungen mit hohen Betriebstemperaturen. Das PAHT-Grundmaterial behält seine Form und mechanische Integrität auch bei Hitzeeinwirkung, die für viele Standardkunststoffe zu einem Versagen führen würde.
- Exzellente mechanische Festigkeit und Steifigkeit: Die 15% Carbonfaser-Beimischung sorgt für eine spürbare Erhöhung der Zugfestigkeit, Biegesteifigkeit und Schlagzähigkeit im Vergleich zu unverstärkten Polyamiden. Dies ermöglicht die Herstellung von leichten, aber dennoch robusten Komponenten.
- Hohe chemische Beständigkeit: PAHT zeichnet sich durch eine gute Resistenz gegenüber einer Vielzahl von Chemikalien, Ölen und Lösungsmitteln aus. Dies ist entscheidend für Anwendungen in aggressiven Umgebungen.
- Verbesserte Dimensionsstabilität: Das Filament ermöglicht den Druck von Bauteilen mit geringer Verzugsneigung und hoher Maßhaltigkeit, was für präzise Passungen und komplexe Geometrien unerlässlich ist.
- Anwenderfreundliche Verarbeitung trotz Hochleistung: Obwohl es sich um ein Hochleistungsfilament handelt, ist das BASFU 26041 PAHT CF15 Filament für eine relativ unkomplizierte Verarbeitung auf geeigneten 3D-Druckern ausgelegt. Die schwarze Färbung ist konsistent und sorgt für eine ästhetisch ansprechende Oberfläche.
- Vielseitige Einsatzmöglichkeiten: Ideal für technische Komponenten, funktionale Prototypen, Werkzeuge, Vorrichtungen, Gehäuse und Teile, die in anspruchsvollen industriellen oder automobilen Umfeldern zum Einsatz kommen.
- Hohe Abriebfestigkeit: Die Carbonfasern tragen zu einer erhöhten Widerstandsfähigkeit gegen Verschleiß bei, was die Lebensdauer von Bauteilen verlängert.
Detaillierte Produkteigenschaften
| Eigenschaft | Wert / Beschreibung |
|---|---|
| Hersteller | BASFU |
| Produkt-ID | 26041 |
| Filamenttyp | PAHT CF15 (Polyamid Hochtemperatur mit 15% Carbonfaser) |
| Farbe | Schwarz |
| Durchmesser | 2,85 mm |
| Gewicht | 750 g Spule |
| Materialbasis | Hochtemperatur-Polyamid (PA) |
| Faserverstärkung | 15% gehackte Carbonfasern (CF) |
| Glasübergangstemperatur (Tg) | Deutlich erhöht im Vergleich zu Standard-PA, was für thermische Belastbarkeit spricht. |
| Schmelztemperatur (Tm) | Optimiert für gute Verarbeitbarkeit bei gleichzeitig hoher Endperformance. |
| Dichte | Erhöht durch Carbonfaser-Beimischung, führt zu steiferen Bauteilen. |
| Härte | Hoch, bietet gute Beständigkeit gegen Eindrücken und Verformung. |
| Zugfestigkeit | Signifikant höher als bei unverstärkten Kunststoffen. |
| Biegesteifigkeit | Sehr hoch, ideal für strukturelle Anwendungen. |
| Chemische Beständigkeit | Gut gegenüber Ölen, Fetten, vielen Lösungsmitteln und Säuren. |
| Dimensionsstabilität | Hervorragend, geringe Wärmeausdehnung, minimiertes Verzugspotenzial. |
| Drucktemperatur (empfohlen) | Typischerweise im Bereich von 260°C – 300°C, abhängig vom Druckermodell und spezifischen Druckeinstellungen. Detaillierte Empfehlungen sind vom Druckerhersteller zu beziehen. |
| Heizbett-Temperatur (empfohlen) | Typischerweise im Bereich von 80°C – 110°C, oft mit einem geschlossenen Bauraum zur Optimierung. |
| Oberflächenbeschaffenheit nach dem Druck | Matt-glänzend mit sichtbarer Faserstruktur, je nach Druckeinstellung. |
| Geeignet für Anwendungen in | Automobilindustrie, Luftfahrt, Maschinenbau, Werkzeugbau, Funktionale Prototypen, Hochbelastbare Gehäuse. |
Tiefergehende Einblicke in Material und Anwendung
Das BASFU 26041 PAHT CF15 Filament repräsentiert eine Weiterentwicklung im Bereich der technischen 3D-Druckmaterialien. Die Basis bildet ein Hochtemperatur-Polyamid, das eigens dafür optimiert wurde, seine mechanischen Eigenschaften und seine Formstabilität auch bei erhöhten Temperaturen beizubehalten. Dies unterscheidet es grundlegend von Standard-Polyamiden oder anderen Thermoplasten wie PLA oder ABS, die bei Temperaturen, die in vielen industriellen Anwendungen üblich sind, schnell erweichen oder versagen würden. Die Zugabe von 15% feinen Carbonfasern ist dabei kein reiner Füllstoff, sondern ein leistungssteigerndes Element.
Diese Carbonfasern sind so aufbereitet, dass sie eine optimale Anbindung an die Polyamid-Matrix finden. Sie erhöhen die Steifigkeit und Zugfestigkeit des Materials signifikant. Stellen Sie sich vor, Sie drucken ein Bauteil, das eine mechanische Last tragen oder einem starken Vibrationspegel standhalten muss. In solchen Fällen ist die Carbonfaser-Verstärkung entscheidend. Die Steifigkeit – also der Widerstand gegen elastische Verformung – wird durch die Fasern drastisch erhöht. Dies bedeutet, dass ein Bauteil aus PAHT CF15 unter gleicher Last deutlich weniger nachgibt als ein Bauteil aus einem unverstärkten Material. Gleichzeitig bleibt die Zähigkeit erhalten, was Brüche verhindert, wo reine Steifigkeit zu Sprödigkeit führen würde.
Die chemische Beständigkeit von Polyamiden ist bekannt, und die Hochtemperatur-Variante behält diese Eigenschaft bei, ergänzt durch die Robustheit, die durch die Carbonfasern noch verstärkt wird. Das bedeutet, dass Bauteile, die mit diesem Filament gedruckt werden, gut gegen Öle, Schmierstoffe, viele organische Lösungsmittel und sogar einige schwache Säuren und Basen geschützt sind. Dies ist besonders wichtig in der Automobilindustrie, wo Motorkomponenten oder Innenraumteile mit diversen Flüssigkeiten und Chemikalien in Kontakt kommen können, oder im Maschinenbau, wo Bauteile in Produktionsumgebungen aggressiven Substanzen ausgesetzt sind.
Ein oft unterschätzter Vorteil ist die Dimensionsstabilität. Bei vielen Kunststoffen führt die Wärmeausdehnung oder die thermische Relaxation nach dem Druck zu unerwünschten Verformungen. PAHT CF15 minimiert dieses Risiko. Die Carbonfasern helfen, die interne Spannung während des Abkühlprozesses zu reduzieren, und die höhere Glasübergangstemperatur des Polyamids selbst sorgt dafür, dass das Bauteil auch bei Betriebstemperaturen seine Form behält. Dies ist essenziell für präzise funktionierende Mechanismen, enge Toleranzen und Montagen, bei denen jedes Zehntelmillimeter zählt.
Die Verarbeitung erfordert zwar eine höhere Drucktemperatur und oft ein beheiztes Bauteil im Vergleich zu Standardfilamenten, aber das ist der Preis für die gebotene Leistungsfähigkeit. Ein gut eingestellter 3D-Drucker mit entsprechenden Komponenten (wie einer gehärteten Düse, da Carbonfasern abrasiv sind, und einem Gehäuse zur Temperaturkontrolle) ist die Voraussetzung für optimale Ergebnisse. Die schwarze Farbe ist dabei nicht nur ästhetisch, sondern oft auch ein Indikator für die UV-Beständigkeit und die gleichmäßige Dispersion der Carbonfasern, was zu einer konsistenten Leistung beiträgt. Dieses Filament ist nicht für einfache Dekorationsobjekte gedacht, sondern für Anwendungen, bei denen Funktion, Langlebigkeit und Beständigkeit unter anspruchsvollen Bedingungen an erster Stelle stehen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu BASFU 26041 – PAHT CF15 Filament – Schwarz – 2,85 mm – 750 g
Ist dieses Filament für Anfänger im 3D-Druck geeignet?
Aufgrund der erforderlichen höheren Drucktemperaturen und potenziell notwendigen Anpassungen der Druckparameter (z.B. Verwendung einer gehärteten Düse und eines beheizten Bauraums) ist das BASFU 26041 PAHT CF15 Filament eher für erfahrene Anwender und professionelle Umgebungen konzipiert. Anfänger sollten mit einfacheren Materialien wie PLA oder PETG beginnen.
Welche Arten von 3D-Druckern sind für dieses Filament am besten geeignet?
Für dieses Filament werden Drucker empfohlen, die hohe Temperaturen erreichen können (Düs temperaturen von mindestens 260°C, idealerweise bis 300°C) und über ein beheiztes Druckbett (mindestens 80°C, besser 100-110°C) verfügen. Ein geschlossener Bauraum ist sehr vorteilhaft, um thermische Stabilität zu gewährleisten und Verzug zu minimieren. Außerdem ist eine verschleißfeste Düse (z.B. aus gehärtetem Stahl oder Rubin) aufgrund der Carbonfaser-Beimischung unbedingt erforderlich.
Wie unterscheidet sich PAHT CF15 von unverstärktem PA (Nylon) oder Carbonfaser-verstärktem ABS?
PAHT CF15 kombiniert die hohe Temperaturbeständigkeit und chemische Resistenz von Polyamid mit der gesteigerten Steifigkeit und Festigkeit durch Carbonfasern. Im Vergleich zu unverstärktem PA bietet es eine deutlich höhere Dimensionsstabilität und mechanische Belastbarkeit. Gegenüber Carbonfaser-verstärktem ABS weist PAHT CF15 in der Regel eine überlegene thermische Beständigkeit (höhere Glasübergangstemperatur) und oft eine bessere chemische Resistenz auf, während ABS tendenziell einfacher zu drucken ist, aber bei höheren Temperaturen schneller nachgibt.
Welche spezifischen Anwendungsbereiche profitieren am meisten von diesem Filament?
Dieses Filament ist ideal für technische Bauteile in der Automobilindustrie (z.B. unter der Motorhaube, Innenraumkomponenten mit Wärmeexposition), im Maschinenbau (z.B. Zahnräder, Lagergehäuse, Werkzeuge, Halterungen), in der Luftfahrt (nicht-strukturelle Komponenten mit hohen Anforderungen) sowie für funktionale Prototypen, die unter realen Betriebsbedingungen getestet werden müssen. Überall dort, wo Hitze, mechanische Belastung und chemische Einwirkung eine Rolle spielen.
Kann ich Bauteile, die mit BASFU 26041 PAHT CF15 gedruckt wurden, nachbearbeiten?
Ja, Bauteile aus PAHT CF15 lassen sich prinzipiell nachbearbeiten. Das Schleifen, Bohren oder Fräsen ist möglich, erfordert aber aufgrund der Härte und der Carbonfasern geeignetes Werkzeug und Vorsicht, um eine Beschädigung des Materials zu vermeiden. Kleben ist oft mit speziellen Polyamid-Klebstoffen möglich, und das Bemalen erfordert eine geeignete Grundierung.
Ist das Filament hygroskopisch, und was muss ich bei der Lagerung beachten?
Polyamide sind generell sehr hygroskopisch, das heißt, sie nehmen Feuchtigkeit aus der Luft auf. Dies kann die Druckqualität und die mechanischen Eigenschaften des gedruckten Bauteils beeinträchtigen. Daher ist es unerlässlich, das BASFU 26041 PAHT CF15 Filament trocken zu lagern, idealerweise in einem luftdichten Beutel oder Behälter mit Silikagel. Vor dem Druck sollte das Filament in einem Filamenttrockner getrocknet werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Kann dieses Filament mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten in Kontakt kommen?
PAHT CF15 bietet eine gute chemische Beständigkeit gegenüber vielen Medien, einschließlich Ölen, Fetten und einer Reihe von organischen Lösungsmitteln. Gegenüber starken Säuren und Laugen kann die Beständigkeit eingeschränkt sein. Die allgemeine Wasserbeständigkeit ist gut, jedoch kann es, wie bei allen Polyamiden, zu einer leichten Wasseraufnahme kommen, die die Dimensionsstabilität beeinflussen kann, insbesondere bei langer Exposition. Für Anwendungen, die ständigen Kontakt mit aggressiven Flüssigkeiten erfordern, ist eine spezifische Prüfung der Materialbeständigkeit ratsam.
